Landkreis Altenburger Land

Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Altenburger Land Lage von Altenburger Land in Deutschland
Basisdaten
Bundesland Freistaat Thüringen
Verwaltungssitz Altenburg
Kreisgliederung 40 Gemeinden
Kreis-Schlüssel 16 0 77
Kfz-Kennzeichen ABG
Fläche 569,08 km²
Einwohner 100.215
Bevölkerungsdichte 176,10 Einwohner pro km²
Adresse der Kreisverwaltung Lindenaustraße 9
04600 Altenburg
Webseite http://www.altenburgerland.de

Der Landkreis „Altenburger Land“ erstreckt sich in Nord- Süd-Richtung entlang den Ausläufern der Leipziger Tief­landbucht bis zur Mittelgebirgsrandstufe am Fuß des Erz­gebirges und Vogtlandes. Der Höhenunterschied zwischen tiefstem und höchstem Punkt des Landkreises beträgt fast 200 Meter.

Das Altenburger Land ist seit Jahrhunderten als äußerst frucht­bar bekannt und eine intensiv landwirtschaftlich genutzte Region. Die Fläche des Landkreises beträgt 569 Quadrat­kilo­meter, davon 74,2 Prozent landwirtschaftliche Nutzfläche und 10,3 Prozent Wald- und Forstfläche.

Außer den Städten Altenburg und Schmölln überwiegen meist Bauerndörfer, oftmals mit nicht mehr als 100 Einwohnern, die von jeweils 1-3 großen Gütern dominiert werden, sowie kleine­ren „Handgütern” – Häusern, die in früherer Zeit von Hand­wer­kern oder den Bediensteten der Gutshöfe im Ort bewohnt wurden.

Durch die wirtschaftliche Entwicklung und bedingt durch den Fürstensitz entwickelt sich im 18. Jahrhundert in Altenburg ein reges geistiges Leben. Eine Freimaurerloge wird gegründet, eine „Konzert- und Literarische Gesellschaft“ nimmt die Arbeit auf. Klangvolle Namen der deutschen Kulturgeschichte sind um diese Zeit mit Altenburg verbunden: Clemens Brentano, Theodor Körner, Friedrich Arnold Brockhaus und Johann Friedrich Pierer.

Die industriellen Traditionen der Region wurden bereits im 19. Jahrhundert begründet; Standorte mit einer hohen Konzentration an Industriebetrieben, Handwerksbetrieben, Dienstleistungs- und Handelseinrichtungen sind neben Altenburg und Schmölln auch Meuselwitz, Lucka, Gößnitz und Rositz. Traditionelle Unternehmen und Produkte sind z.B. die Altenburger Spielkartenfabrik und die Schmöllner Knopffabrik. Durch die guten bis sehr guten Böden gedeihen Getreide, Mais, Zuckerrüben, Ölfrüchte und Futter prächtig. In jüngster Zeit hat aber auch der Anbau von Spezialkulturen wie Hülsenfrüchten, Hopfen, Tabak, Arznei- und Gewürzpflanzen zuge­nommen; bei letzteren besinnt man sich auf die in der Heilkunde bewährten Kräuter wie Kamille, Pfefferminze, Spitzwegerich und auch Johanniskraut.

Touristische Ziele im Landkreis Altenburger Land sind die Kreisstadt Altenburg mit dem Altenburger Schloss, der Trostorgel in der Schlosskirche, dem Spielkartenmuseum und dem Lindenau-Museum, die Burgen und Schlösser im Pleißetal, die Talsperren Windischleuba und Stausee Schömbach, die Stadt Schmölln im malerischen Sprotte­tal, die Orangerie in Meuselwitz, die Silbermannorgel in der Kirche Ponitz, die Burg Posterstein, das technische Museum (ehemalige Brikettfabrik) Zechau sowie eine Fahrt mit der Kohlebahn.

Kreisgliederung

Zum Landkreis Altenburger Land gehören 5 Städte und 4 kreis­zugehörige Gemeinden. Daneben gibt es 5 Ver­wal­tungs­ge­mein­schaf­ten die 31 Gemeinden repräsentieren.

Städte:

Altenburg, Gößnitz (Thüringen), Lucka, Meuselwitz, Schmölln

Verbandsfreie Gemeinden:

Heyersdorf, Nobitz, Ponitz, Saara (bei Schmölln)


Verwaltungsgemeinschaften:


Altenburger Land
Altkirchen, Dobitschen, Drogen, Göhren (bei Altenburg), Göllnitz, Großröda, Lumpzig, Mehna, Starkenberg

Wieratal
Frohnsdorf, Göpfersdorf, Jückelberg, Langenleuba-Niederhain, Ziegelheim

Oberes Sprottental
Heukewalde, Jonaswalde, Löbichau, Nöbdenitz, Posterstein, Thonhausen, Vollmershain, Wildenbörten

Pleißenaue
Fockendorf, Gerstenberg, Haselbach (bei Altenburg), Treben, Windischleuba

Rositz
Kriebitzsch, Lödla, Monstab, Rositz

 

 

 

 

 

 



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