Landkreis Sömmerda

Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Sömmerda Lage von Sömmerda in Deutschland
Basisdaten
Bundesland Freistaat Thüringen
Verwaltungssitz Sömmerda
Kreisgliederung 55 Gemeinden
Kreis-Schlüssel 16 0 68
Kfz-Kennzeichen SÖM
Fläche 804,17 km²
Einwohner 73.688
Bevölkerungsdichte 91,63 Einwohner pro km²
Adresse der Kreisverwaltung Bahnhofstraße 9
99610 Sömmerda
Webseite http://www.landkreis-soemmerda.de

Der Landkreis Sömmerda ist ein Landkreis im Norden des Freistaats Thüringen im Gebiet der mittleren Unstrut im nordöstlichen Teil des Thüringer Beckens. Nachbarkreise sind im Norden der Kyffhäuserkreis, im Osten der sachsen-anhaltische Burgenlandkreis, im Süden der Landkreis Weimarer Land und die kreisfreie Stadt Erfurt sowie im Westen der Landkreis Gotha und der Unstrut-Hainich-Kreis.

Das Gebiet des Landkreises erstreckt sich in Ost-West-Richtung von der Finne bis zum Unstrutstau bei Straußfurt und in Nord-Süd-Richtung von den Ausläufern der Hainleite bei Bilzingsleben bis zur Landeshauptstadt Erfurt. Der Wasserreichtum, üppige Auenwälder, Schwemmland, vor allem die ergiebigen Löß und Lehmböden und der Holzreichtum des Hügellandes boten stets günstige Siedlungsvoraussetzungen. Rund 80 Prozent der Fläche des Landkreises werden landwirtschaftlich genutzt und weitere 10 Prozent sind Waldfläche.

Das wirtschaftliche Fundament des Landkreises Sömmerda bildet die intensive Agrarwirtschaft. Die Region um Kindelbrück ist hierbei traditionelles Obstanbaugebiet. Die Industrialisierung begann nach der Gründung der ersten Gewehrfabrik durch Johann Nikolaus von Dreyse 1840 in der Kreisstadt Sömmerda. Im nach der Wende auf dem Gebiet neu entstandenen Industriepark haben sich inzwischen wieder zahlreiche Unternehmen und Einrichtungen etabliert. Unter anderem haben sich auch wieder Computerhersteller wie Fujitsu Siemens und logatec im Landkreis angesiedelt. Die anderen Kleinstädte blieben hingegen ländlich, von Handwerk und Kleinindustrie geprägt.

Der in einigen Gebieten bestehende Fremdenverkehr hat als touristische Ziele die historische Altstadt von Sömmerda und die romanische Runneburg in Weißensee mit dem maßstabsgerechten Nachbau einer funktionsfähigen Steinschleuder (Blide). Sehenswert sind auch das Werther’sche Schloss in Beichlingen sowie die nach dem Brand wieder aufgebaute St. Bonifatius-Kirche Riethnordhausen, die „Thüringer Laterne“.

Kreisgliederung

Zum Landkreis Sömmerda gehören 7 Städte und 2 kreis­zugehörige Gemeinden. Daneben gibt es 7 Ver­wal­tungs­ge­mein­schaf­ten die 46 Gemeinden repräsentieren.

Städte:

Buttstädt, Gebesee, Kindelbrück, Kölleda, Rastenberg, Sömmerda, Weißensee (Thüringen)

Verbandsfreie Gemeinden:

Elxleben (Landkreis Sömmerda), Witterda


Verwaltungsgemeinschaften:


An der Marke
Eckstedt, Markvippach, Schloßvippach, Sprötau, Vogelsberg (Thüringen)

Buttstädt
Buttstädt, Ellersleben, Eßleben-Teutleben, Großbrembach, Guthmannshausen, Hardisleben, Kleinbrembach, Mannstedt, Olbersleben, Rudersdorf (Thüringen)

Straußfurt
Gangloffsömmern, Haßleben, Henschleben, Riethnordhausen (bei Erfurt), Schwerstedt (bei Straußfurt), Straußfurt, Werningshausen, Wundersleben

Gera-Aue
Andisleben, Gebesee, Ringleben, Walschleben

Gramme-Aue
Alperstedt, Großmölsen, Großrudestedt, Kleinmölsen, Nöda, Ollendorf, Udestedt

Kindelbrück
Bilzingsleben, Büchel (Thüringen), Frömmstedt, Griefstedt, Günstedt, Herrnschwende, Kannawurf, Kindelbrück, Riethgen

Kölleda
Beichlingen, Großmonra, Großneuhausen, Kleinneuhausen, Kölleda, Ostramondra, Rastenberg, Schillingstedt

 

 

 

 

 

 



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Rainer Lisiewicz , auch genannt Lise, ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und späterer Fußballtrainer. Für den 1. FC Lokomotive Leipzig spielte er in der DDR-Oberliga, der höchsten Spielklasse des DDR-Fußball-Verbandes. 1976 wurde er mit dem 1. FC Lok DDR-Pokalsieger.



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