Brettsegeln


"Brettsegeln" ist der DDR-Begriff für "Surfen". Westliche Begriffe und Namen wurden von der DDR Staatsführung abgelehnt. Bürger der "Deutschen Demokratischen Republik" sollten "Deutsch" reden und nicht mit Anglizismen die Sprache verwässern. Außerdem wollte man sich vom "Klassenfeind" sprachlich absetzen und erfand neue Begriffe.


Lexikon der DDR Begriffe


Kaderleiter
DDR Begriff für "Personalchef". mehr
Sonderbedarfsträger
Ein Status, der zum Bezug schwer erhältlicher Waren berechtigte. So wurden beispielsweise die staatlichen Interhotels als Sonderbedarfsträger geführt. Sie wurden bevorzugt mit Mangelware beliefert. mehr
Zur Fahne gehen
Umgangssprachlich für die Ableistung des Wehrdienstes in der NVA, der nationalen Volksarmee. mehr
Betriebsberufsschule
Die Betriebsberufsschule war eine staatliche Bildungseinrichtungen für Lehrlinge im praktischen und theoretischen Unterricht. Sie waren den jeweiligen Großbetrieben untergeordnet. In einzelnen Fäll ... mehr
Sekundärrohstoffe
Mit "Sekundärrohstoffe" wurden in der DDR wiederverwertbare (recyclebare) Abfälle und Verpackungen wie Altpapier, Flaschen und Gläser, bezeichnet. In sogenannten SERO-Annahmestellen wurden sie abge ... mehr
Komplexannahmestelle
Die Komplexannahmestelle war in der Deutschen Demokratischen Republik die Bezeichnung für ein "Service Center" für Reparaturen von Haushaltsgeräten, Schuhreparaturen oder chemische Reinigung für B ... mehr
Fernsehen der DDR
Das Fernsehen der DDR (DDR-FS) war das staatliche Fernsehen der DDR. Es strahlte seine ersten Versuchssendungen 1952 aus. Seitdem hatte es sich im gesamten Leben der DDR einen wichtigen Platz erwor ... mehr
Schlagersüßtafel
Eine Schokoladentafel aus Schokoladenersatz mit Erdnüsse. mehr
Forumscheck
DDR-Bürger mussten ab 1979 Devisen in Forumschecks umtauschen, um damit im Intershop einkaufen zu können. Auch als „Zweitwährung“ für Handwerkerleistungen und wirksame Trinkgelder gebraucht. Ein be ... mehr
Fleppen
Anderer Begriff für "Fahrerlaubnis", der DDR Begriff für den Führerschein. Da die DDR alle Wörter ausmerzen wollte, die etwas mit "Führer" zu tun haben, entstand der Begriff "Fahrerlaubnis". mehr
Tobesachen
Kleidung für Kinder zum spielen und herum-toben, die ruhig kaputt gehen kann. mehr
Deutsche Hochschule für Körperkultur
Die Deutsche Hochschule für Körperkultur (DHfK) war eine deutsche Sporthochschule in Leipzig. An der DHfK wurden Diplomsportlehrer und Lehrer für Körpererziehung für den Einsatz im Schul-, Breiten- ... mehr
Exquisit-Laden
Auch Ex–Laden oder kurz nur Ex bzw. Exquisit genannt, Ladenkette für hochpreisige Kleidung und Kosmetika, zur Abschöpfung des Bargeldüberhangs analog den Delikat-Geschäften mehr
Jägerschnitzel
Bei dem Jägerschnitzel handelt es sich um eine panierte Scheibe Jagdwursteine. mehr
Aktuelle Kamera
Die Aktuelle Kamera (AK) war eine Film-Nachrichtensendung des DDR-Fernsehens, die über die neuesten Ereignisse in der Welt berichtete bzw. sie ("systemgerecht") kommentierte. mehr
Kombinat
Mit einem Konzern vergleichbarer Zusammenschluss von Volkseigenen Betrieben (VEB). mehr
Selbstbedienungskaufhalle
DDR Bezeichnung für "Supermarkt". mehr
Zellstofftaschentuch
Das "Tempo" des Ostens. mehr






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Foto:Jan Peter Kasper 
Erinnern Sie sich an Heiko Peschke?

Heiko Peschke ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Für den Halleschen FC Chemie und den FC Carl Zeiss Jena spielte er in der DDR-Oberliga, für Bayer Uerdingen in der Bundesliga. und 2. Bundesliga. Mit der DDR-Nationalmannschaft bestritt er fünf Länderspiele.