Fahneneid der Nationalen Volksarmee


Der Fahneneid ist der Treueschwur des Soldaten auf die Fahne, er ist das feierliche Gelöbnis zur vorbildlichen Erfüllung des militärischen Klassenauftrages zum Schutz des Sozialismus und des Friedens. Bei feierlichem Zeremoniell schwört jeder Soldat der NVA die Eidesformel:

Fahneneid der Nationalen Volksarmee:

"Ich schwöre: Der Deutschen Demokratischen Republik, meinem Vaterland, allzeit treu zu dienen und sie auf Befehl der Arbeiter- und Bauern-Regierung gegen jeden Feind zu schützen.

Ich schwöre: An der Seite der Sowjetarmee und der Armeen der mit uns verbündeten sozialistischen Länder als Soldat der nationalen Volksarmee jederzeit bereit zu sein, den Sozialismus gegen alle Feinde zu verteidigen und mein Leben zur Erringung des Sieges einzusetzen.

Ich schwöre: Ein ehrlicher, tapferer, disziplinierter und wachsamer Soldat zu sein den militärischen Vorgesetzten unbedingten Gehorsam zu leisten, die Befehle mit aller Entschlossenheit zu erfüllen und die militärischen und staatlichen Geheimnisse immer streng zu wahren.

Ich schwöre: Die militärischen Kenntnisse gewissenhaft zu erwerben, die militärischen Vorschriften zu erfüllen und immer und überall die Ehre unserer Republik und ihrer Nationalen Volksarmee zu wahren. Sollte ich jemals dieses meinen feierlichen Fahneneid verletzen, so möge mich die harte Strafe der Gesetze unserer Republik und die Verachtung des werktätigen Volkes treffen."


Lexikon der DDR Begriffe


Dederon
Handelsname für Polyamid (BRD: Perlon, USA: Nylon), verwendet u. a. für Strümpfe, Beutel, Kittelschürzen und andere Bekleidungsstücke, Kunstwort aus der ausgesprochenen Abkürzung D-D-R und „on“. mehr
Solibasar
Oder Kuchenbasar. Die Eltern der Schüler backen Kuchen für den Verkauf in der Schule an Kinder. Die Einnahmen wurden gespendet. mehr
Cellophantüte
Mit Cellophantüte bezeichnete man in der DDR einen Einkaufsbeutel. mehr
Fernsehen der DDR
Das Fernsehen der DDR (DDR-FS) war das staatliche Fernsehen der DDR. Es strahlte seine ersten Versuchssendungen 1952 aus. Seitdem hatte es sich im gesamten Leben der DDR einen wichtigen Platz erwor ... mehr
Stempelkarte
Einlage-Kärtchen im Führerschein, auf dem von der Verkehrspolizei bis zu vier Stempel für schwerwiegendere Verkehrsverstöße angebracht wurden. Beim Erteilen des fünften Stempels (innerhalb der Abla ... mehr
Westgoten
Siehe "Bundis". Als Westgoten" wurden die Bürger der BRD bezeichnet. mehr
Palazzo Prozzo
Im Volksmund anderer Namen für den "Palast der Republik". Der "Palast der Republik" war ein Prachtbau der DDR in Berlin, 1994 abgerissen. Er beherbergte die Volkskammer der DDR und wurde als volkso ... mehr
Wismut Fusel
Umgangssprachlich für billigen und hochprozentigen Trinkbranntwein, der nur auf Bezugsschein an Bergleute ausgegeben wurde. Scherzhaft auch „Kumpeltod“ oder „Schachtschnaps“ genannt. Die 0.7L Flas ... mehr
Turnbeutel
Kleine Sporttasche. Sie bestand aus Stoff und wurde mit einem Seil verschnürt, eine art Sack. mehr
Zappelfrosch
Ironische Bezeichnung für Saporoshez ZAZ-968, ein PKW des damals sowjetischen Herstellers ZAZ. mehr
Staub
"Staub" war Trinkgeld. Mit "Staub geben" sicherte man sich eine bevorzugte Behandlung beim nächsten Besuch. mehr
Vereinigung volkseigener Lichtspiele
Die "Vereinigung volkseigener Lichtspiele" (VVL) wurde am 12. Februar 1949 gegründet. mehr
Blockflöten
Mit „Blockflöten“ wurden die neben der SED bestehenden Kleinparteien, die Blockparteien, bezeichnet. mehr
Deutsch-Sowjetische Freundschaft
Die Gesellschaft für "Deutsch-Sowjetische Freundschaft" (DSF) war eine Organisation, die den Kontakt und die Freundschaft zur Sowjetunion intensivieren sollte. mehr
Da liegt Musike drin
Da liegt Musike drin war eine Samstagabend-Show des Fernsehens der DDR. mehr
Schokoladenjahresendhohlkörper
So wurde der Schokoladen-Weihnachtsmann korrekt bezeichnet. mehr
Pfuschen gehen
"Pfuschen" gehen war die Umschreibung für "Schwarzarbeiten". Das war auch in der DDR Gang und Gäbe, denn ohne Schwarzarbeit konnte die sozialistische Planwirtschaft ihren Bedarf nicht decken. Desha ... mehr
Kaderleiter
DDR Begriff für "Personalchef". mehr
Kader
Im Sprachgebrauch in der DDR war der Begriff allgemein für Führungskräfte (oder allgemein Personal) üblich, welche sich durch politische und fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten im Partei- und Ideo ... mehr






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