Held der Arbeit


"Held der Arbeit" war ein Ehrenzeichen, das in der DDR an Personen verliehen wurde, die durch ihre besonders hervorragende, bahnbrechende Tätigkeit, insbesondere in der Industrie, der Landwirtschaft, dem Verkehr oder dem Handel oder durch wissenschaftliche Entdeckungen oder technische Erfindungen sich besondere Verdienste um den Aufbau und den Sieg des Sozialismus erworben haben und durch diese Tätigkeit die Volkswirtschaft und damit das Wachstum und das Ansehen der DDR förderten.

1950
  • Kurt Baum (Ingenieur Halle)
  • Ilse Biesmann (Ringspinnerin Nieder-Schmalkalden)
  • Regina Dinger (Chemikerin Halle)
  • Ingeborg Endter (Ringspinnerin Nieder-Schmalkalden)
  • August Engel (Häuer Mansfeld)
  • Luise Ermisch (Damenschneiderin Halle)
  • Hans Garbe (Werkmeister Berlin)
  • Paul Heine (Lokführer Leipzig)
  • Edith Pempel (Ringspinnerin Nieder-Schmalkalden)
  • Ilse Richter (Träuflerin Radeberg)
  • Georg Scheliga (Direktor Sondershausen)
  • Erich Schneider (Kraftfahrer Dresden)
  • Artur Springer (Chefchemiker Ketzschendorf)
  • Franz Striemann (Stuhlmeister Cottbus)
  • Heinz Uhlemann (Maurer Zwickau)
  • Josef Wenig (Obersteiger)
1951
  • Joachim Birr (Chemiker Wolfen)
  • Max Friedemann (Werkdirektor Riesa)
  • Meta Goldberg (Webereien Zittau)
  • Alfons Hörle (Baustellenleiter Magdeburg)
  • Frieda Hoffmann (Arbeiterin Radeberg)
  • Wilhelm Pieck (Präsident der DDR)
  • Franz Reika (Bergmann Mansfeld)
  • Felix Stupka (Arbeiter Muskau)
  • Albert Wilkening (DEFA Babelsberg)
1952
  • Werner Annemüller (Werkleiter Schönebeck)
  • Erich Bindseil (Werkleiter Neumark)
  • Edmund Böhm (Häuer Ölsnitz)
  • Wally Metscher (Elektroschweißerin Magdeburg)
  • Charlotte Prasse (Arbeiterin Wismut)
  • Inge Rahnfeld (Ringspinnerin Meerane)
  • Annelies Rüthrich (Instrukteurin Berlin)
  • Fritz Schälike (Verlagsleiter Dietz-Verlag Berlin)
  • Elisabeth Schüttmann (Sachbearbeiterin Dresden)
  • Elfriede Schwede (Dreherin Leipzig)
  • Erich Wendt (Verlagsleiter Aufbau-Verlag Berlin)
1953
  • Erna Sachse (Arbeiterin)
1954
  • Otto Bennecke (Bauer Winterfeld)
  • Margareta Förster (Gießerin Bitterfeld)
  • Erich Giebner (Bergarbeiter)
  • Frida Hockauf (Weberin Zittau)
  • Anna Kojetinsky (Ringspinnerin Eisenach)
  • Paul Simon (Weber Werdau)
1959
  • Fritz Dallmann (LPG-Vorsitzender Priborn)
  • Luise Marscheider (LPG-Bäuerin Bernburg)
1960
  • Lothar Badstübner (Hauer Wismut)
  • Hans Döhler (LPG-Vorsitzender)
  • Kurt Henker (Bauleiter Berzdorf)
  • Maria Holl (Schweinemeisterin Bölkend orf)
  • Georg Jung (Hauer Wismut)
  • Maria Lück (Bäuerin Nauendorf/Saale)
  • Bruno Max Leuschner
  • Emma Müller (Baumwollspinnerin Riesa)
  • Hugo Müller (Bergmann Eisleben)
  • Kurt Penndorf (Dreher Wildau)
  • Helmut Riedel (Hauer Wismut)
  • Hans Rodenberg (stellvertretender. Kulturminister)
  • Hans Rommel (Werkdirektor Werra)
  • Gerhard Scholz (LPG-Vorsitzender Warin)
  • Herbert Seidel (Betriebsleiter Bitterfeld)
  • Erwin Thrun (Traktorist Holzendorf)
  • Herbert Thümmel (Instrukteur Karl-Marx-Stadt)
  • Bodo Voß (Ingenieur Wittenberge)
  • Willy Wehner (Baggerführer Thräne)
1963
  • Hermann Matern
1964
  • Erich Mielke
  • Willi Stoph
1965
  • Hermann Axen (SED-Politbüro)
1966
  • Wolfgang Biermann (Generaldirektor)
1968
  • Erich Mielke (Minister)
1969
  • Rudolf Bergander (Prof. Dresden)
  • Gerhard Frost (Prof. Berlin)
  • Kurt Hager
  • Hildegard Hähnel (Direktorin Warenhaus Dresden)
  • Margot Honecker
  • Alfred Kick (Hauer Wismut)
  • Herbert Kohlmann (Bauarbeiter Berlin)
  • Solveig Leo (LPG-Vorsitzende Banzkow)
  • Günter Mittag
  • Agathe Peggau (Betriebsdirektorin Königs Wusterhausen)
1972
  • Helga Mucke-Wittbrodt (Ärztin Berlin)
1973
  • Erich Peppel (Schichtarbeiter Weimar-Werk)
1974
  • Peter Beyer (Brigadeleiter Mansfeldkombinat)
  • Anneliese Schütz (Leiterin Kinderheim "Emil Wrecke" Anderbeck)
1975
  • Horst Dohlus (SED-Politbüro)
1978
  • Wilhelm Ehrke (Traktorist Anklam)
  • Gertrud Jakisch (Lagerarbeiterin Bad Blankenburg)
1979
  • Willi Stoph
1980
  • Heinz Bischoff (Rohrleger Finow)
  • Günter Krönert (Flugkapitän)
  • Brigitte Pläschke (Flyerin Plauen)
  • Ilse Schröder (Traktoristin Gölzau)
  • Anna Seghers
  • Albert Stief
1982
  • Markus Wolf
1983
  • Alexander Schalck-Golodkowski
1984
  • Käthe Bautz (Lehrerin Berlin)
  • Werner Beuth (Brigadier beim VTK Schwerin)
  • Heinz Brandt (Generaldirektor)
  • Irma Etzold (Arbeiterin Berlin)
  • Ingeborg Kachel (Schichtleiterin Berlin)
  • Heinz Keßler (Generaloberst, ab 1985 Armeegeneral und Minister für Nationale Verteidigung)
  • Anita Häußler (Meisterin Berlin)
  • Klaus-Dieter Hoffmann (Hauer Sondershausen)
  • Jutta Müller (Eiskunstlauftrainerin)
  • Alfred Schejahn (Schiffbauer Wismar)
  • Christa Simmich (Meisterin Flöha)
  • Ingrid Wetzel (Kälberpflegerin Bobitz)
1985
  • Otto Arndt
1986
  • Peter Brückner (LPG-Vorsitzender Gierstädt)
  • Wolfgang Dabel (Schiffbauer Stralsund)
  • Ulrich Dassow (Anlagenfahrer Guben)
  • Christa Ecke (Melkerin Cavertitz)
  • Edeltraut Filz (Agrotechnikerin Groß Rosenburg)
  • Ulrich Fliege (LPG-Vorsitzender Oßmannstedt)
  • Peter Florin (stellvertretender Minister)
  • Ingeborg Frank (Brigadierin Waltershausen)
  • Peter Friedrich (Meister Leipzig)
  • Jürgen Fuchs (Brigadier Berlin)
  • Brigitte Groeger (Hoteldirektorin Suhl)
  • Gerda Heller (Betriebsdirektorin Arnstadt)
  • Wolfgang Heyl (stellvertretender. CDU-Vorsitzender)
  • Günter Mittag (SED-Politbüro)
  • Ursula Müller (Zuschneiderin Wittgensdorf)
  • Angelika Theel (Anlagenfahrerin Berlin)
1987
  • Lutz Schütte
1989
  • Stefan Meisner
  • Till Schairer


Lexikon der DDR Begriffe


Palazzo Prozzo
Im Volksmund anderer Namen für den "Palast der Republik". Der "Palast der Republik" war ein Prachtbau der DDR in Berlin, 1994 abgerissen. Er beherbergte die Volkskammer der DDR und wurde als volkso ... mehr
Demokratischer Frauenbund Deutschlands
Der Demokratische Frauenbund Deutschlands (DFD) war die demokratische Massenorganisation der Frauen der DDR. mehr
Minirex
Bei Minirex handelt es sich um Taschenrechner die im VEB Röhrenwerk Mühlhausen von 1973 bis 1975 produziert wurden. Sie waren die ersten Taschenrechner in der DDR. Es gab die Modelle Minirex 73, Mi ... mehr
Ochsenkopfantenne
Fernsehantenne zum Empfang des Westfernsehens, nach dem Sender auf dem Ochsenkopf im Fichtelgebirge benannt. mehr
Junge Pioniere
Die staatliche Kinderorganisation der DDR für die Klassen 1-3. mehr
zehn vor drei
Umgangssprachlich für eine Flasche Schnaps in der DDR, Goldbrand. Aus 14.50 Uhr wurde 14,50 Mark, der Preis der Sprituose. mehr
Fleppen
Anderer Begriff für "Fahrerlaubnis", der DDR Begriff für den Führerschein. Da die DDR alle Wörter ausmerzen wollte, die etwas mit "Führer" zu tun haben, entstand der Begriff "Fahrerlaubnis". mehr
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Sportwettbewerb für Kinder und Jugendliche in Schulen, auf Kreis- und Bezirksebene sowie im Endausscheid DDR-weit durchgeführt; diente der „Talentesichtung“ und Nachwuchsgewinnung im Sport. Höhepun ... mehr
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Mit Cellophantüte bezeichnete man in der DDR einen Einkaufsbeutel. mehr
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Der Antikommunismus ist die gegen das sozialistische Weltsystem, die Arbeiterklasse und deren wissenschaftliche Weltanschauung sowie gegen alle Kräfte der Demokratie und des Fortschritts gerichtete ... mehr
Hurch und Guck
Volkstümliche Bezeichnung für das Ministerium für Staatssicherheit, der Stasi. mehr
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Versorgungszentrum, zentrale Einrichtung für Handel, Dienstleistung, Kultur und Gastronomie innerhalb eines stark besiedelten Wohngebietes. mehr






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Wer war Manfred von Ardenne?

Manfred Baron von Ardenne war ein deutscher Naturwissenschaftler. Er war als Forscher vor allem in der angewandten Physik tätig und hielt am Ende rund 600 Erfindungen und Patente in der Funk- und Fernsehtechnik, Elektronenmikroskopie, Nuklear-, Plasma- und Medizintechnik.