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Array ( ) Kommunale Wohnungsverwaltung - DDR Lexikon, Begriffe, Erklärungen, Abkürzungen, Definitionen, Umschreibungen


Kommunale Wohnungsverwaltung


Kommunale Wohnungsverwaltung (KWV) hießen in der DDR die Gesellschaften zur Verwaltung städtischer Immobilien. Sie waren überwiegend in der Rechtsform eines VEB tätig.

Viele Kommunale Wohnungsverwaltungen hatten zu DDR-Zeiten große Immobilienbestände, die ab den 1950er Jahren als Altneubauten oder als Neubauten in Plattenbauweise errichtet wurden. Daneben waren in den Beständen auch Altbauten aus der Zeit vor 1945 zu finden, die teilweise durch Enteignung der früheren Eigentümer zu öffentlichem Eigentum wurden.

Nach der Wiedervereinigung wurden die Kommunalen Wohnungsverwaltungen mehrheitlich in privatrechtliche Rechtsformen überführt. Zudem musste ein großer Teil der Altbauten die Jahrzehnte vorher durch Enteignung in den Besitz der Kommunalen Wohnungsverwaltungen gelangt waren, wieder an ihre ursprünglichen Besitzer bzw. deren Erben zurückgegeben werden.

Die Nachfolgeunternehmen der Kommunalen Wohnungsverwaltungen befinden sich in der Regel immer noch im Eigentum der Kommunen. Einige wurden aber auch an externe Investoren veräußert.


Lexikon der DDR Begriffe


Kinder und Jugendsportschulen
Die Kinder und Jugendsportschulen (KJS) waren Spezialschulen für sportlich talentierte Kinder und Jugendliche. Aus ihnen gingen viele zukünftige Teilnehmer der Olympischen Spiele und internationale ... mehr
Erdmöbel
Bezeichnung für einen Sarg mehr
Tal der Ahnungslosen
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Pfuschen gehen
"Pfuschen" gehen war die Umschreibung für "Schwarzarbeiten". Das war auch in der DDR Gang und Gäbe, denn ohne Schwarzarbeit konnte die sozialistische Planwirtschaft ihren Bedarf nicht decken. Desha ... mehr
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Bonbon
Umgangssprachlich im Volk für "Parteiabzeichen" mehr
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Der Syphon war ein Heimsprudler und wurde in der DDR verwendet um Sprudelwasser herzustellen. mehr
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Die Ketwurst ist eine in der DDR entstandene Abwandlung des Hot Dogs. mehr
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Volksbildungsministerin Margot Honecker, so genannt wegen ihrer markanten blau-violetten Haartönung, auch Lila Drachen. mehr
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Ein Brötchen wurde oft Semmel genannt. Oder auch Schrippe. mehr
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Volkstümliche Bezeichnung für das Ministerium für Staatssicherheit, der Stasi. mehr
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Bei Kinokarten wurde ein sogenannter "Kulturbeitrag" in Höhe von 0,05 DDR Mark erhoben. mehr
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Auch Ex–Laden oder kurz nur Ex bzw. Exquisit genannt, Ladenkette für hochpreisige Kleidung und Kosmetika, zur Abschöpfung des Bargeldüberhangs analog den Delikat-Geschäften mehr






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Wer war Maja Catrin Fritsche?

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