Sekundärrohstoffe


Mit "Sekundärrohstoffe" wurden in der DDR wiederverwertbare (recyclebare) Abfälle und Verpackungen wie Altpapier, Flaschen und Gläser, bezeichnet. In sogenannten SERO-Annahmestellen wurden sie abgeliefert und vergütet. Wohl jedes Kind in der DDR verdiente sich sein Taschengeld durch das sammeln und abliefern von Sekundärrohstoffen.


Lexikon der DDR Begriffe


tachteln
Umgangssprachlich für eine "Ohrfeige" verpassen. mehr
Semmel
Ein Brötchen wurde oft Semmel genannt. Oder auch Schrippe. mehr
Wehrlager
Im Wehrlager wurde die Schüler 2 Wochen lang in militärischen Belangen ausgebildet. Dazu zählte "marschieren" genau so wie das schiesen mit einer scharfen Waffe, der MPi 69, einer Kleinkaliber-Masc ... mehr
Kaderakte
Die Kaderakte war die Entsprechung der heute üblichen Personalakte, jedoch mehr bezogen auf die Leistungen und Verfehlungen des Arbeiters (oder Angestellten) im Berufsleben. Sie diente als Arbeitsz ... mehr
Brettsegeln
"Brettsegeln" ist der DDR-Begriff für "Surfen". Westliche Begriffe und Namen wurden von der DDR Staatsführung abgelehnt. Bürger der "Deutschen Demokratischen Republik" sollten "Deutsch" reden und n ... mehr
Haus der Werktätigen
Das "Haus der Werktätigen" war ein von der FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund) unterhaltenes Ferienhaus für Werktätige. mehr
Haftschalen
"Haftschalen" haben nichts mit "Recht & Gesetz" zu tun. Als "Haftschalen" bezeichnete der Volksmund Kontaktlinsen. mehr
Schachtschnaps
Umgangssprachlich für billigen (1,12 Mark/ 0,7 Liter oder 0,80 Mark/0,5 Liter) hochprozentigen Alkohol (Trinkbranntwein), der nur auf Bezugsschein an Bergleute als Deputatlohn ausgegeben wurde (im ... mehr
Fruchtstielbonbons
Bezeichnung für einen Dauerlutscher mehr
Blockflöten
Mit „Blockflöten“ wurden die neben der SED bestehenden Kleinparteien, die Blockparteien, bezeichnet. mehr
SV-Ausweis
Der Sozialversicherungsausweis der DDR war ein Heft, in das alle versicherungspflichtigen Beschäftigungen eingetragen wurden. Des Weiteren wurden darin Arbeitsausfalltage eingeschrieben. Der Sozia ... mehr
Spitzbart
Scherzhafte Bezeichnung für Walter Ulbricht, dem 1. Staatsratsvorsitzendem der DDR. mehr
Aktuelle Kamera
Die Aktuelle Kamera (AK) war eine Film-Nachrichtensendung des DDR-Fernsehens, die über die neuesten Ereignisse in der Welt berichtete bzw. sie ("systemgerecht") kommentierte. mehr
Timur Trupp
Benannt nach dem Kinderhelden eines sowjetischen Buches (Timur und sein Trupp), eine Gruppe von freiwilligen Pionieren, welche älteren Menschen im Haushalt und beim Einkaufen halfen. mehr
Arbeiterschließfächer
Umgangssprachlich für "Plattenbau", "Neubauwohnung" in der DDR. mehr
Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft
Die "Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft" war die Vereinigung zuvor enteigneter Bauern. Die Wirtschaften fielen an den Staat, die Bauern durften jedoch weiter auf ihrem Land arbeiten. mehr
Zörbiger
Die Firma wurde 1873 in Zörbig gegründet. In der DDR war die Firma der einzige Rübensiruphersteller. Darüber hinaus gehörten zu den Produkten Marmeladen, Pflaumenmus und Fruchtsirup. Nach der Wende ... mehr
Brigade
Die Brigade war das kleinstes Kollektiv im Produktionsprozess, eine für einen bestimmten Bereich verantwortliche Arbeitsgruppe. mehr
Rotlichtbestrahlung
Ein Synonym für die oft übertriebene politische Propaganda zu vielen Gelegenheiten und Anlässen. mehr






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Jens Weißflog ist der erfolgreichste deutsche Skispringer aller Zeiten. Nur die Finnen Matti Nykänen, Janne Ahonen und der Pole Adam Malysz gewannen mehr Weltmeisterschaften. Weißflog wurde aufgrund seiner schmalen Statur und leichten Körper auch "Floh" gerufen.