Neue Bundesländer - "Freistaat Sachsen"


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Böhlens Geschichte bis 1945
Wie überall in Sachsen siedelten sich zuerst slawische Stämme im 7. Jahrhundert in der Region um Leipzig an. Im Jahre 1017 fand Großdeuben, ein Stadtteil von Böhlen, erstmals urkundliche Erwähnung in der Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg, der am 04. November 1017 unter anderen Orten auch "Dubin" den Kanonikern schenkte.


Böhlens Aufstieg als Standort der Braunkohleindustrie
Das im Jahr 1303 erstmals urkundlich erwähnte Böhlen (Beln) und bis tief in das 19. Jahrhundert ländlich geprägte Böhlen, entwickelte sich erst mit dem Bau des Bahnhofes im Jahr 1842 zu einem Blickpunkt auf der Landkarte. 1889 wurde das Schulgebäude um weitere Zimmer vergrößert, eine Molkerei nahm ihren Betrieb auf und Böhlen bekam sein erstes Postamt.


Geschichte der Stadt Böhlen ab 1945
Nach dem Zweiten Weltkrieg änderte sich vieles in Böhlen.


Bad Lausick in den Wirren des 20. Jahrhunderts
Die Anfänge der Tonindustrie in Bad Lausick werden um das Jahr 1895 herum datiert. Aus den damaligen Betrieben entstand später in der DDR der VEB Silikatwerke Bad Lausick.


Bad Lausick blüht auf
Während sich die allgemeine wirtschaftliche Lage in Bad Lausick im Laufe des 19. Jahrhunderts immer mehr verbesserte, lief es für das Kurhaus "Herrmannsbad" wirtschaftlich alles andere als gut. Nach einer von Misswirtschaft geprägten wechselhaften Geschichte übernimmt der Rat der Stadt 1882 das Objekt und baut es zu einer erfolgreichen Aktiengesellschaft aus.


Grimma im Wandel der Zeit
Im Laufe der Jahrhunderte hat Grimma manchen Wandel erfahren und einige bekannte Personen sind mit der Stadt verbunden. So ist beispielsweise Albrecht der Beherzte, der Stammvater des sächsischen Königshauses, der sich auf seiner Wallfahrt nach Palästina Junker von Grym nannte, in Grimma geboren.


Schicksalsjahre für Bad Lausick
Im Jahre 1096 zahlten die slawischen Einwohner der Ortschaft Luzke 10 Goldgulden (Solidi) für die Beleuchtung der Marienkapelle im Kloster Pegau, was zu einer ersten urkundlichen Erwähnung führte. Aber erst 1158 wurde das Dorf Luzeche als „befestigter Ort und Markt“ beschrieben.


Geschichte der Stadt Markkleeberg
Markkleeberg entstand im Jahr 1934 aus der Zusammenlegung der Orte Oetzsch-Markkleeberg und Gautzsch.


Das "Weiße Haus" in Markkleeberg
Das "Weiße Haus" in Markkleeberg, auch Herfurthsche Villa genannt, war bis zum Zweiten Weltkrieg Treffpunkt des Leipziger Kulturszene. Dem klassizistischen Stil des Herrenhauses entsprach das Umfeld eines Landschaftsparks mit gepflegten Wiesen, dezent platzierten Baumgruppen, idyllischen Parkteichen, Tempeln, Statuen und Säulengängen. Die allegorischen Sandsteinfiguren des alten Raschwitzer Barockgartens säumten die Terrasse der Villa.


Abgesang auf den Kulkwitzer See
Der Kulkwitzer See war immer ein beliebtes Ausflugsziel für die Leipziger. In den letzten Jahren änderte sich das jedoch drastisch. Plötzlich, nach 400 Meter, steht man vor einem Tor, das nur zahlende Camper passieren dürfen. Das berühmte Restaurantschiff ist pleite und das gastronomische Angebot eine Katastrophe.


Ausflugsziele in Leipzig: Der Clara Zetkin Park
Der im Jahre 1955 durch den Zusammenschluss mehrerer benachbarter Parks entstandene Clara-Zetkin-Park ist mit 125 Hektar die größte Parkanlage in Leipzig. Der ausgedehnte Park befindet sich etwa zwei Kilometer westlich des Stadtzentrums und stellt die Verbindung zwischen dem nördlichen und dem südlichen Teil des Leipziger Auenwaldes dar.

Leipzig Auenwald Park Clara Zetkin

Kulkwitzer See - beliebtes Ausflugziel in Leipzig
Der Kulkwitzer See in Leipzig zählt wegen seiner reichhaltigen Unterwasserflora und -fauna sowie seine guten Sichttiefen zu den 10 besten Tauchgewässer Deutschlands. Rund 500.000 Gäste besuchen den See jährlich und bescheren dem Erholungsgebiet am Kulkwitzer See rund 35.000 Übernachtungen von Touristen, vornehmlich Tauchern aus ganz Deutschland und Europa.

Leipzig Kulkwitz See Piratenschiff

Das Rosental in Leipzig, ein historisches Ausflugsziel
Das Rosental ist Leipzigs ältestes „Ausflugsgebiet", ein 153 Hektar großer parkartiger Teil des nördlichen Leipziger Auenwaldes. Das Areal wird begrenzt im Süden durch den Elstermühlgraben, durch den Fluss Parthe im Norden und dem Gebiet des Leipziger Zoos im Osten. Erstmals als "Rosental" erwähnt wurde das Gebiet bereits 1318.

Leipzig Rosental Auenwald August der Starke

Leipzigs Naherhohlung: Der Auensee
Der Auensee ist ein ca. 12 Hektar großer See im Stadtteil Wahren, im Nordwesten der Stadt Leipzig gelegen. Wie der Name schon sagt, ist der See Teil des Leipziger Auenwaldes, welcher Leipzig umgibt, aber auch direkt durch Leipzig sich einen Weg erhalten hat. Der Auensee ist jedoch kein natürliches Gewässer. Als ab 1909 der Leipziger Hauptbahnhof gebaut wurde, benötigten die Bauherren viel Kies und das möglichst ohne große Transportkosten. Man entschied sich für das Gebiet des heutigen Auensees.

Auensee Auenwald Leipzig

Leipzigs Ausflugsziele: Der Wildpark
Der Leipziger Auenwald beherbergt viele Leipziger Sehens­wür­dig­kei­ten, Erholungsorte und Ausflugsziele. Dazu gehört der Leipziger Wild­park im Stadtteil Connewitz auf einer Fläche von 42 Hektar. Der Schwer­punkt der Tierhaltung liegt auf einheimische Wildtieren, die in natur­nahen Gehegen vorgestellt werden.

Leipzig Auenwald Wildpark

Leipzigs Ausflugsziele: Der Auenwald
Leipzig ist weltweit die einzigste Stadt, durch die sich ein Auenwald zieht. Dabei ist der Leipziger Auenwald mit einer Fläche von ca. 5.900 Hektar auch noch eines der größten Auenwaldgebiete Mitteleuropas. Als Auenwald bezeichnet man einen Wald, der in Überschwemmungsgebieten von Flüssen zu finden ist.

Ausflugsziele Auenwald Auensee

Leipzigs geographische Lage
Man nannte Leipzig die "Stadt der Mitte", oder auch "Stadt am Kreuz". Gemeint ist die günstige verkehrsgeographische Lage im Herzen Europas, am Kreuzpunkt der wichtigen der uralten römischen Reichsstraße "via Imperii" und der "via regia".

Leipzig Leipziger Tieflandbucht

Leipzigs Wirtschaft in der DDR
Weit über 4000 Gebäude wurden während Bombenangriffe in Leipzig total zerstört, darunter 56 Schulen, mehrere Krankenhäuser, neun Kirchen, mehrere Theater, das Bildermuseum, das Hauptgebäude der Universität. 29 Messehäuser lagen in Trümern und die gigantische Menge von 50 Millionen Bücher verbrannten.

Leipzig Wirtschaft Messe

Leipzigs Geschichte bis zum Mittelalter
In Markkleeberg bei Leipzig fühlten sich bereits in der Altsteinzeit Urmenschen (Homo Heidelbergensi) während der Eiszeit vor 150.000 bis 220.000 Jahren heimisch. Die zwischen 1999 und 2001 gefunden Werkzeuge stammten von Jägern und Sammlern. 9.500 Jahre alte Spuren einer Besiedlung in der Jungsteinzeit wurden bei Ausgrabungen am Thomaskirchhof in der Leipziger Innenstadt gefunden.

Leipzig Mittelalter

Leipzig - "Stadt der Mitte"
Man nannte Leipzig die "Stadt der Mitte", oder auch "Stadt am Kreuz". Gemeint ist die günstige verkehrsgeographische Lage im Herzen Europas. Schon der Burgort lag am Kreuzpunkt wichtiger Heer- und Handelsstraßen. Seit achthundert Jahren ist Leipzig privilegierter Fernhandelsmarkt. Hier kamen Händler aus dem Norden und Süden, dem Westen und Osten des europäischen Kontinents zusammen.

Leipzig


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