Themen | Mauer, Wende, Einheit

Die Mauer - Berlins politisches Wahrzeichen



Teil 6: Reaktionen auf den Mauerbau


W√§hrend das Volk sehr aufgebracht war, reagierte die F√ľhrung der Westm√§chte recht gelassen ohne Eile.

Erst nach ca. 20 Stunden erschienen Militärstreifen an der Grenze. Nach 72 Stunden gingen diplomatische Proteste der Alliierten in Moskau ein, um das Protokoll zu wahren. Einige sind der Meinung, dass die Sowjetunion den westlichen Alliierten vor dem Mauerbau versichert hätte, ihre Rechte an West-Berlin nicht zu beschneiden.

John F. Kennedy, US-Präsident, reagierte mit der Aussage:

"Keine sehr schöne Lösung, aber tausendmal besser als Krieg."
Und Harold MacMillan, britischer Premierminister, fand kein Unrecht am Bau der Mauer:
"Die Ostdeutschen halten den Fl√ľchtlingsstrom auf und verschanzen sich hinter einem noch dichteren Eisernen Vorhang. Daran ist an sich nichts Gesetzwidriges."
Der Grund f√ľr die anfangs recht positive Reaktion der Westm√§chte auf den Mauerbau in Berlin war die vorher unsichere Lage in Westberlin. Kleinere und gr√∂√üere Konflikte h√§tten schnell dazu f√ľhren k√∂nnen, dass die Sowjets kurzerhand Westberlin ohne gro√üen Aufwand einkassieren. Der Mauerbau f√ľhrte jedoch zu einem Status quo. Die DDR mauerte sich ein und erkannte damit Westberlin als eigenst√§ndiges Land der BRD an.

Angesichts dieser fast schon sachlichen Gelassenheit bez√ľglich des Mauerbaus wird sich jeder der noch den legend√§ren Ausruf "Ich bin ein Berliner" des US-Pr√§sident Kennedy kennt wundernd fragen, was er damit eigentlich aussagen wollte und vor allem: warum. Die Antwort ist wiederum reine politische Zweckm√§√üigkeit: Kennedy besuchte im Juni 1963 West-Berlin und hielt vor dem Rathaus Sch√∂neberg eine Rede zum Thema "Mauer". Im Jahr 1961 akzeptiere die USA den Bau der Mauer, empfand kein Handlungsbedarf oder eine Notwendigkeit, das Vorgehen von DDR und Sowjetunion zu verteufeln. Die Westberliner f√ľhlten sich deshalb von den USA verraten, verkauft und verlassen. Um das politische Klima zu verbessern, stellte Pr√§sident John F. Kennedy sich 2 Jahre sp√§ter symbolisch auf die Seite der Westberliner und demonstrierte seine Verbundenheit. Die Westberliner waren ger√ľhrt und verziehen Kennedy.

F√ľr die BRD und die DDR bedeutete der Bau der Berliner Mauer eine politische und milit√§rische Stabilisierung und der Status quo von West-Berlin wurde gefestigt. Die Sowjetunion verzichtete auf ihre 1958 formulierte Forderung, Westberlin zu entmilitarisieren. Die Kl√§rung der Fronten, der Mauerbau, gab beiden Seiten ein sicheres Gef√ľhl.


Autor: nokiland


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Schlagwörter: DDR Mauer Berlin


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Teil 6: Reaktionen auf den Mauerbau
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