Themen | Politik & Gesellschaft

Freiheit - im Rahmen der Gesetze



Teil 2: Staatliche Verbote heute


Verboten werden heute hingegen ganz andere Dinge. 2009 wurde der Verkauf von 100 Watt Gl├╝hlampen verboten. 2010 sind die 75 Watt Gl├╝hbirnen dran. Angeblich im Sinne der Umwelt. Die oberfl├Ąchliche Betrachtung glaubt nat├╝rlich der allgemeinen Argumentation. Gl├╝hlampen haben einen geringeren Wirkungsgrad, erzeugen mehr W├Ąrme als Licht und verbrauchen somit viel mehr Energie. Das ist richtig. Ziehen wir aber die Lebensdauer einer Gl├╝hbirne und einer "Sparlampe" ins Feld, erweist sich die alte Gl├╝hlampe als ├Âkologischer. Diese Kompaktleuchtstofflampen sind besonders kleine Leuchtstofflampen. Wie alle Leuchtstofflampen enthalten Kompaktleuchtstofflampen giftiges Quecksilber. Klingt alles wunderbar. Auch die theoretische Lebensdauer, die gr├Â├čer ist als bei einer Gl├╝hlampe. Das Problem ist nur: h├Ąufiges Ein- und Ausschalten verk├╝rzt die Lebens dauer gewaltig.

W├╝rde eine Sparlampe t├Ąglich ├╝ber viele Stunden, wie im B├╝ro oder einem Laden, aktiv sein, k├Ânnte sie ihre Vorteile gegen├╝ber der Gl├╝hlampe ins Rennen bringen. Eine Sparlampe im Bad, WC, Flur oder Keller, ist hingegen hoch ineffizient. Je ├Âfters man eine Sparlampe einschaltet, je eher geht sie kaputt. Am Ende h├Ąlt die Gl├╝hbirne im WC 10 Jahre, die Sparlampe nur 1 bis 2 Jahre. Was die Gl├╝hlampe im WC innerhalb von 10 Jahren mehr an Strom frisst, macht die Sparlampe an Herstellungskosten mehrfach wett. Im WC, Bad oder Flur ist die Sparlampe deutlich umweltsch├Ądlicher. Eine Gl├╝hlampe verursacht etwas mehr Stromkosten. Eine Sparlampe verursacht jedoch dank der geringen Lebenszeit bei kurzfristigem Einsatz eine h├Âhere Belastung der Umwelt durch giftiges Quecksilber bei der Entsorgung, kostet erheblich mehr Geld und es m├╝ssen viel mehr Ressourcen bei der Produktion eingesetzt werden. Dort, wo eine Sparlampe auf ganzer Strecke versagt, sollte eine Gl├╝hbirne eingesetzt werden. Der Staat verbietet aber den Verkauf von Gl├╝hbirnen und verhindert dadurch eine sinnvolle Nutzung unserer Ressourcen.

Auch in der Landwirtschaft verbietet der Staat uns heute die freie Entscheidung. Es wird auf nationaler und EU Ebene geregelt wer wieviel Milch oder Fleisch produzieren darf ÔÇô ohne jede R├╝cksicht auf Angebot und Nachfrage dem ansonsten heiligen Leitbild der Marktwirtschaft. Nehmen wir den Anbau von Wein. Man geht ja davon aus, dass jeder selbst entscheiden kann, was er auf seinem eigenen Land anbaut und vermarktet. Wir leben schlie├člich in einer Marktwirtschaft. Pusteblume. Jeder darf zwar Wein anbauen, aber nicht jeder darf seinen Wein verkaufen. Es wird staatlich festgelegt, wer in welchem Bundesland Wein anbauen darf und das gewonnene Getr├Ąnk verkaufen darf. Dies ist das sogenannte "Weinrecht" in Deutschland. Das ist wie zu DDR-Zeiten? Nein, schlimmer. Damals gab es die Gesetze f├╝r alle. Heute gibt es Ausnahmen f├╝r Wenige.

In der Fischerei schaut es auch nicht anders aus. Staaten legen eine Fangquote an. Ein Fischereibetrieb darf nicht mehr als die vorgegebene Menge fischen. Das h├Ârt sich in Hinblick auf das ├ľkosystem Weltmeer gut an, keine Frage. Eine ├ťberfischung schadet der Umwelt. Wenn aber Japan angibt, Haie f├╝r Forschungszwecke fangen zu d├╝rfen, die dann in Restaurants als Haifisch-Flossen-Suppe landen, fragt man sich, wem die Politik mit ihren Gesetzesausnahmen dient?


Autor: nokiland


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Teil 1: Freiheit - im Rahmen der Gesetze
Teil 2: Staatliche Verbote heute
Teil 3: Beschr├Ąnkungen in der DDR
Teil 4: Vordenken - f├╝r wen?




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