Gemeinden im Landkreis Unstrut-Hainich-Kreis

Zum Landkreis Unstrut-Hainich-Kreis gehören 4 Städte und 9 kreis­zugehörige Gemeinden. Daneben gibt es 5 Ver­wal­tungs­ge­mein­schaf­ten die 34 Gemeinden repräsentieren. Diese sind:

Gemeinde Status Fläche Einwohner
gesamt männlich weiblich
Altengottern Kreisangehörige Gemeinde 18,17 1.000 495 505
Bad Langensalza Stadt 123,11 17.483 8.547 8.936
Bad Tennstedt Stadt 27,27 2.453 1.214 1.239
Ballhausen Kreisangehörige Gemeinde 14,72 835 424 411
Blankenburg (Thüringen) Kreisangehörige Gemeinde 7,14 150 76 74
Bothenheilingen Kreisangehörige Gemeinde 9,46 452 230 222
Bruchstedt Kreisangehörige Gemeinde 6,79 261 127 134
Dünwald Kreisangehörige Gemeinde 28,85 2.261 1.143 1.118
Flarchheim Kreisangehörige Gemeinde 11,87 418 222 196
Großengottern Kreisangehörige Gemeinde 19,26 2.232 1.102 1.130
Großvargula Kreisangehörige Gemeinde 15,19 731 353 378
Haussömmern Kreisangehörige Gemeinde 6,42 227 112 115
Herbsleben Kreisangehörige Gemeinde 25,02 2.904 1.475 1.429
Heroldishausen Kreisangehörige Gemeinde 3,20 197 95 102
Heyerode Kreisangehörige Gemeinde 5,68 2.305 1.194 1.111
Hildebrandshausen Kreisangehörige Gemeinde 6,08 425 214 211
Hornsömmern Kreisangehörige Gemeinde 4,28 154 78 76
Issersheilingen Kreisangehörige Gemeinde 4,14 146 71 75
Kammerforst (Thüringen) Kreisangehörige Gemeinde 16,92 808 408 400
Kirchheilingen Kreisangehörige Gemeinde 16,51 776 409 367
Kleinwelsbach Kreisangehörige Gemeinde 3,44 124 70 54
Klettstedt Kreisangehörige Gemeinde 5,69 215 107 108
Körner (Thüringen) Kreisangehörige Gemeinde 30,64 1.686 828 858
Kutzleben Kreisangehörige Gemeinde 18,34 637 330 307
Langula Kreisangehörige Gemeinde 15,16 1.081 549 532
Lengenfeld unterm Stein Kreisangehörige Gemeinde 13,34 1.269 633 636
Marolterode Kreisangehörige Gemeinde 6,31 323 177 146
Mittelsömmern Kreisangehörige Gemeinde 10,08 227 109 118
Mühlhausen (Thüringen) Stadt 86,35 34.552 16.953 17.599
Mülverstedt Kreisangehörige Gemeinde 23,19 686 352 334
Neunheilingen Kreisangehörige Gemeinde 14,58 467 225 242
Niederdorla Kreisangehörige Gemeinde 14,64 1.389 696 693
Oberdorla Kreisangehörige Gemeinde 19,70 2.197 1.110 1.087
Obermehler Kreisangehörige Gemeinde 21,64 1.291 739 552
Oppershausen Kreisangehörige Gemeinde 8,58 301 148 153
Rodeberg Kreisangehörige Gemeinde 26,55 2.011 1.040 971
Schlotheim Stadt 22,31 3.691 1.795 1.896
Schönstedt Kreisangehörige Gemeinde 22,64 1.356 698 658
Sundhausen Kreisangehörige Gemeinde 8,06 360 182 178
Tottleben Kreisangehörige Gemeinde 5,04 151 74 77
Urleben Kreisangehörige Gemeinde 8,13 421 213 208
Weberstedt Kreisangehörige Gemeinde 18,31 584 295 289
Weinbergen Kreisangehörige Gemeinde 43,77 3.080 1.574 1.506
Katharinenberg Kreisangehörige Gemeinde 34,78 3.044 1.534 1.510
Unstruttal Kreisangehörige Gemeinde 44,42 3.198 1.601 1.597
Menteroda Kreisangehörige Gemeinde 27,31 2.019 996 1.023
Anrode Kreisangehörige Gemeinde 52,43 3.228 1.649 1.579

Der in den neuen Bundesländern befindliche Unstrut-Hainich-Kreis ist ein Landkreis im Nordwesten von Thüringen mit Sitz der Kreisverwaltung in Mühlhausen. Zum Landkreis Unstrut-Hainich-Kreis gehören 4 Städte und 9 kreiszugehörige Gemeinden. Daneben gibt es 5 Verwaltungsgemeinschaften die 34 Gemeinden repräsentieren.

Gegen Ende des 8. Jahrhundert wurde die Region um den Landkreis Unstrut-Hainich-Kreis mehrfach urkundlich erstmalig erwähnt. Politische Entwicklungen in Europa nach der Französischen Revolution führten zu einer Annexion von Mühlhausen mit seinen 18 Dörfern durch Preußen. Das war im Jahr 1802. Doch bereits im Jahr 1806 brach das Königreich Preußen zusammen und Mühlhausen und das Eichsfeld gelangten zum vom französischen Kaiser Napoleon Bonaparte geschaffenen Königreich Westfalen. Nach der großen Völkerschlacht bei Leipzig, Kaiser Napoleon Bonaparte wurde geschlagen, fielen diese Gebiete zusammen mit dem Amt Langensalza zum Königreich Preußen zurück. Im Jahr 1816 entstand der Landkreise Mühlhausen mit den Städten Mühlhausen und Treffurt.

In der DDR wurden die Bundesländer im Rahmen einer umfangreichen Verwaltungsreform aufgelöst. Das war im Jahr 1952. Statt der Länder wurden vierzehn Regierungsbezirke ausgerufen. Die Aufstellung von Regierungsbezirken in der DDR war jedoch keine Erfindung der damaligen sozialistischen Gesellschaft. Bereits zwischen 1808 und 1816 gliederte Preußen sein Staatsgebiet in Provinzen und Regierungsbezirke ein. Da es nach der Reform von 1952 keine Bundesländer mehr in der DDR gab, wurden im selben Zug auch die Landeskreise aufgelöst, umbenannt. Aus den Landkreisen entstanden die Kreise und diese wurden den neu gegründeten Bezirken zugeordnet. Der Landkreis Mühlhausen wurde aufgelöst und aus einigen seiner Gemeinden die Kreise Langensalza, Eisenach und Worbis gebildet. Die verbliebenen Gemeinden wurden zum Kreis Mühlhausen ausgerufen und dem Bezirk Erfurt unterstellt.
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